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Lagerarten im Überblick: Welche Lagerarten gibt es?

13. Juli 2026
Lagerarten im ÜberblickLagerarten im Überblick

 

Lager ist nicht gleich Lager. Manche Lager dienen der sicheren Versorgung der Produktion. Andere Lager beschleunigen den Versand, puffern Schwankungen ab oder helfen dabei, Kundenaufträge schneller zusammenzustellen. Wer die verschiedenen Lagerarten kennt, kann seine Lagerhaltung gezielter planen und passende Lagersysteme auswählen.

In diesem Artikel geben wir Ihnen eine verständliche Lagerarten Übersicht. Wir erklären, welche Lagerarten es in der Logistik gibt, welche Vorteile und Nachteile typisch sind und welche Lagerarten besonders im Einzelhandel wichtig sind.

Definition: Was versteht man unter Lagerarten?

Lagerarten beschreiben, welche Funktion ein Lager innerhalb eines Unternehmens erfüllt. Es geht also darum, warum Waren, Rohstoffe, Produkte oder Materialien an einem bestimmten Standort gelagert werden. Ein Beschaffungslager hat zum Beispiel eine andere Aufgabe als ein Kommissionierlager.

Die entsprechende Lagerart hängt immer von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen die Art der Güter, die gelagerten Mengen, die Lagerdauer, der Warenumschlag, die Branche, der verfügbare Platz, der konkrete Bedarf und die Anforderungen an Sicherheit, Flexibilität, Effizienz und Kosten.

Lagerarten können unterschiedlich eingeteilt werden

Lagerarten lassen sich nicht nur auf eine Weise einordnen. In der Praxis gibt es mehrere sinnvolle Blickwinkel. Besonders häufig werden Lager nach ihrer Funktion unterschieden. Dazu gehören zum Beispiel Beschaffungslager, Distributionslager, Umschlagslager, Zwischenlager, Pufferlager, Kommissionierlager und Vorratslager.

Eine weitere Möglichkeit ist die Einteilung nach Lagerdauer. Hier geht es darum, ob Waren nur kurzfristig zwischengelagert oder über längere Zeit aufbewahrt werden. Auch der Standort kann entscheidend sein. Manche Unternehmen arbeiten mit einem zentralen Lager, andere nutzen mehrere dezentrale Lagerplätze in der Nähe von Produktion, Filialen oder Kunden.

Zusätzlich können Lager nach Bauweise, Lagergut oder eingesetzten Systemen unterschieden werden. Beispiele für solche Lagertypen sind Hochregallager, Freilager, Palettenlager, Kleinteilelager, Langgutlager oder Lager für besondere Anforderungen.

In vielen Betrieben überschneiden sich diese Einteilungen. Ein Distributionslager kann zum Beispiel gleichzeitig ein Hochregallager mit Palettenregalen und Kommissionierbereichen sein.

Warum die richtige Lagerart so wichtig ist

Die Wahl der passenden Lagerart beeinflusst direkt, wie effizient Ihr Lager arbeitet. Eine gute Struktur sorgt dafür, dass Waren schneller gefunden werden, die Wege kürzer und der Materialfluss besser funktioniert.

Auch die Lagerkapazität lässt sich besser nutzen, wenn Lagerart und Lagertechnik zusammenpassen. Wer häufig Waren entnimmt, braucht andere Lagerlösungen als ein Unternehmen, das große Mengen über längere Zeit bevorratet. Ebenso macht es einen Unterschied, ob schwere Paletten, kleine Ersatzteile, lange Materialien oder empfindliche Produkte gelagert werden.

Kurz gesagt: Die richtige Lagerart ist eine wichtige Grundlage für stabile Prozesse, effiziente Abläufe und ein professionelles Erscheinungsbild.

Abgrenzung Lagerarten und Lagerungsarten

Neben den Lagerarten gibt es auch verschiedene Lagerungsarten. Diese Begriffe werden häufig verwechselt. Dabei beschreiben sie unterschiedliche Dinge:

  • Lagerarten erklären die Funktion eines Lagers.

  • Lagerungsarten beschreiben dagegen, wie Waren im Lager gelagert werden.

Ein Kommissionierlager kann zum Beispiel mit Fachbodenregalen ausgestattet sein. Ein Vorratslager kann als Blocklager oder als Palettenregallager organisiert sein. Entscheidend ist, dass Lagerung, Lagerart und Lagerstrategie zusammenpassen.

Die wichtigsten Lagerarten in der Logistik

In der Logistik werden Lagerarten häufig nach ihrer Funktion unterschieden. Diese Einteilung ist besonders hilfreich, weil sie zeigt, welche Aufgabe ein Lager im Warenfluss übernimmt. Die folgenden Lagerarten gehören zu den wichtigsten Formen in Unternehmen. Sie können je nach Branche, Lagergut und eingesetzten Regalsystemen unterschiedlich umgesetzt werden.

Beschaffungslager

Ein Beschaffungslager dient dazu, Rohstoffe, Materialien, Bauteile oder Vorprodukte für ein Unternehmen bereitzuhalten. Es befindet sich häufig in der Nähe der Produktion oder an einem Standort, der gut an Lieferanten angebunden ist.

Das Ziel ist klar: Die Versorgung soll gesichert werden. Wenn Materialien rechtzeitig verfügbar sind, lassen sich Produktionsstillstände vermeiden. Besonders in produzierenden Unternehmen ist das Beschaffungslager deshalb ein wichtiger Teil der Lagerhaltung.

Typische Güter in einem Beschaffungslager sind Rohstoffe, Verpackungsmaterialien, Ersatzteile, Halbzeuge oder Komponenten. Je nach Material, Lagerung und Zugriffshäufigkeit eignen sich unterschiedliche Lagersysteme. Für palettierte Ware werden häufig Palettenregale eingesetzt. Für kleinere Artikel kommen Fachbodenregale oder Schränke infrage. Bei schweren Materialien können Schwerlastregale sinnvoll sein.

Der Vorteil eines Beschaffungslagers liegt in der hohen Versorgungssicherheit. Der Nachteil ist, dass Lagerbestand Kapital bindet, Platz benötigt und laufende Kosten verursachen kann. Deshalb sollte regelmäßig geprüft werden, welche Mengen wirklich sinnvoll sind.

Produktionslager

Ein Produktionslager unterstützt die laufende Fertigung. Es stellt Materialien, Bauteile oder Hilfsstoffe dort bereit, wo sie im Produktionsprozess benötigt werden.

Der Unterschied zum Beschaffungslager liegt vor allem in der Nähe zur Produktion. Während das Beschaffungslager größere Mengen aufnehmen kann, sorgt das Produktionslager für kurze Wege und schnelle Verfügbarkeit am Arbeitsplatz oder in der Fertigungslinie.

Für Unternehmen mit eigener Produktion ist diese Lagerart besonders wichtig. Sie verbessert den Materialfluss und reduziert Wartezeiten. Gleichzeitig sollten die Lagerplätze gut strukturiert sein, damit Mitarbeitende nicht lange suchen müssen.

Geeignete Lösungen sind zum Beispiel Fachbodenregale, Bereitstellregale, Lagerwagen, Werkbänke, Behälter oder Palettenregale. Entscheidend ist, dass die Lagertechnik zu den Arbeitsabläufen passt und die benötigten Materialien sicher, übersichtlich und griffbereit gelagert werden.

Zwischenlager und Pufferlager

Zwischenlager und Pufferlager dienen dazu, Waren oder Materialien vorübergehend aufzunehmen. Sie überbrücken Wartezeiten zwischen zwei Prozessschritten.

Ein Beispiel: In der Produktion ist ein Arbeitsschritt abgeschlossen, der nächste Bereich kann die Ware aber noch nicht direkt weiterverarbeiten. In diesem Fall verhindert ein Pufferlager, dass der gesamte Prozess ins Stocken gerät.

Auch in der Logistik sind Pufferlager hilfreich. Sie gleichen Schwankungen bei Lieferzeiten, Nachfrage oder Produktionsmengen aus. Dadurch gewinnt ein Unternehmen mehr Flexibilität.

Der Vorteil liegt in der höheren Prozesssicherheit. Der Nachteil ist der zusätzliche Platzbedarf. Außerdem kann ein schlecht organisiertes Pufferlager schnell unübersichtlich werden. Deshalb sollten klare Lagerplätze, Lagerkennzeichnung und passende Lagerregale eingeplant werden.

Umschlagslager

Ein Umschlagslager ist für Waren gedacht, die nur sehr kurz gelagert werden. Die Produkte kommen an, werden sortiert und schnell weitertransportiert.

Diese Lagerart ist typisch für Speditionen, Paketdienste, Großhandel, Lebensmittelhandel und Unternehmen mit hohem Warenumschlag. Der Fokus liegt nicht auf langfristiger Lagerung, sondern auf Geschwindigkeit.

In einem Umschlagslager sind kurze Wege, klare Kennzeichnung und gut erreichbare Lagerplätze besonders wichtig. Die Ware muss schnell bewegt werden können. Häufig spielen Ladezonen, Rollcontainer, Transportwagen, weitere Transportmittel, Palettenstellplätze und eine übersichtliche Flächenplanung eine wichtige Rolle.

Der große Vorteil ist der schnelle Warenfluss. Der Nachteil ist, dass die Organisation sehr sauber funktionieren muss. Schon kleine Fehler können Verzögerungen verursachen.

Distributionslager oder Verteillager

Ein Distributionslager, auch Verteillager genannt, dient dazu, fertige Produkte an Kunden, Filialen oder andere Standorte zu verteilen. Es befindet sich oft nah am Absatzmarkt, damit Lieferzeiten kurz bleiben.

Diese Lagerart ist besonders wichtig für E-Commerce, Großhandel, Einzelhandel und Ersatzteilversorgung. Produkte werden im Distributionslager gelagert, kommissioniert, verpackt und versendet.

Ein gutes Distributionslager braucht eine klare Struktur. Häufig werden verschiedene Lagerbereiche kombiniert. Palettenregale eignen sich für größere Mengen. Fachbodenregale oder Weitspannregale unterstützen die Kommissionierung. Packtische, Lagerbehälter, Rollcontainer, Lagerverwaltungssysteme und Lagerkennzeichnung helfen dabei, Versandprozesse effizient zu gestalten.

Der Vorteil liegt in der hohen Lieferfähigkeit. Kunden erhalten ihre Ware schneller und Bestände lassen sich zentral steuern. Nachteile können zusätzliche Standortkosten und ein höherer Planungsaufwand sein.

Kommissionierlager

Im Kommissionierlager werden Waren für Kundenaufträge zusammengestellt. Diese Lagerart ist immer dann wichtig, wenn viele Artikel einzeln entnommen, sortiert und versendet werden müssen.

Die Kommissionierung sollte möglichst schnell, übersichtlich und fehlerarm funktionieren. Dafür müssen Produkte gut erreichbar sein. Auch die Laufwege sollten kurz bleiben. Eine klare Lagerkennzeichnung hilft dabei, Suchzeiten zu reduzieren und Kommissionierer besser durch den Prozess zu führen.

Kommissionierlager kommen häufig im Onlinehandel, Ersatzteilgeschäft, Großhandel und Versandlager zum Einsatz. Je nach Artikel eignen sich Fachbodenregale, Weitspannregale, Lagerbehälter, Kleinteilemagazin, Packtische, Rollcontainer oder Pick-Regale.

Der Vorteil eines gut geplanten Kommissionierlagers ist die hohe Effizienz. Der Nachteil ist, dass die Planung anspruchsvoll sein kann. Besonders bei vielen Artikeln, wechselnden Beständen oder starkem Wachstum sollten Lagerplätze, Regalsysteme, Lagerverwaltungssysteme und Prozesse sorgfältig abgestimmt werden.

Vorratslager

Ein Vorratslager dient dazu, Waren, Rohstoffe oder Produkte über längere Zeit bereitzuhalten. Es wird genutzt, wenn Unternehmen Versorgungssicherheit brauchen oder sich gegen Lieferengpässe absichern möchten.

Typische Beispiele sind saisonale Produkte, Ersatzteile, Rohstoffe oder Waren mit schwankender Verfügbarkeit. Auch Unternehmen mit langen Lieferzeiten nutzen häufig Vorratslager, um unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen zu bleiben.

Der Vorteil liegt in der Sicherheit. Waren sind verfügbar, wenn sie gebraucht werden. Der Nachteil ist die Kapitalbindung. Außerdem benötigen Vorräte Platz und müssen regelmäßig kontrolliert werden.

Für Vorratslager eignen sich je nach Gütern Palettenregale, Schwerlastregale, Fachbodenregale oder Blocklagerbereiche. Wichtig ist, dass Lagerbestand, Lagerkapazität und Zugriffshäufigkeit zusammen betrachtet werden.

Lagerarten Übersicht: Vorteile, Nachteile und typische Einsatzbereiche

Die folgende Tabelle zeigt eine praxisnahe Lagerarten Übersicht. Sie hilft Ihnen dabei, verschiedene Lagerarten und ihre Vor- und Nachteile besser einzuordnen.

Lagerart

Hauptfunktion

Typische Vorteile

Mögliche Nachteile

Geeignet für

Beschaffungslager

Material für Produktion und Betrieb bereitstellen

hohe Versorgungssicherheit, kurze Wege zur Produktion

Kapitalbindung, Platzbedarf

Industrie, Handwerk, Fertigung

Produktionslager

Materialien direkt für die Fertigung bereithalten

schneller Zugriff, besserer Materialfluss

benötigt klare Organisation nahe der Produktion

produzierende Unternehmen

Zwischenlager oder Pufferlager

Prozesse überbrücken und Schwankungen ausgleichen

mehr Flexibilität, weniger Engpässe

zusätzlicher Lagerplatz nötig

Produktion, Logistik, Handel

Umschlagslager

Waren schnell annehmen, sortieren und weiterleiten

kurzer Warenaufenthalt, hoher Warenumschlag

hoher Organisationsaufwand

Spedition, Großhandel, Lebensmittelhandel

Distributionslager

Waren regional oder zentral verteilen

schnelle Lieferung, gute Bestandssteuerung

Standortkosten und Planungsaufwand

E Commerce, Großhandel, Einzelhandel

Kommissionierlager

Kundenaufträge zusammenstellen

effiziente Kommissionierung, weniger Suchzeiten

hoher Planungsbedarf bei vielen Artikeln

Onlinehandel, Versandlager, Ersatzteile

Vorratslager

Bestände langfristig sichern

Versorgungssicherheit, Schutz vor Engpässen

hohe Lagerkosten, gebundenes Kapital

Saisonware, Rohstoffe, Ersatzteile


Die Tabelle zeigt: Es gibt nicht die eine beste Lagerart. Entscheidend ist, welche Aufgabe Ihr Lager erfüllen soll. Viele Unternehmen nutzen mehrere Lagerarten gleichzeitig. Ein Händler kann zum Beispiel ein Distributionslager mit Kommissionierbereichen betreiben. Ein produzierendes Unternehmen kann Beschaffungslager, Produktionslager und Pufferlager kombinieren.

Wichtig ist daher nicht nur die Frage, welche Lagerarten es gibt. Entscheidend ist auch, wie diese Lagerarten mit Ihren Prozessen, Gütern, Lagersystemen und Ihrer Lagerhaltung zusammenpassen.

Welche Lagerarten gibt es im Einzelhandel?

Im Einzelhandel haben Lagerarten eine besondere Bedeutung. Waren müssen verfügbar sein, Flächen müssen effizient genutzt werden und Nachschub muss schnell funktionieren. Je nach Geschäftsmodell können verschiedene Lagerarten kombiniert werden.

Verkaufslager

Das Verkaufslager befindet sich direkt auf der Verkaufsfläche. Die Produkte sind für Kunden sichtbar und zugänglich. Dazu gehören zum Beispiel Ladenregale, Präsentationsflächen oder Verkaufsregale.

Der Vorteil ist die direkte Verfügbarkeit. Der Nachteil ist, dass Verkaufsfläche begrenzt und oft teuer ist. Deshalb sollte genau überlegt werden, welche Mengen direkt im Verkaufsbereich gelagert werden.

Reservelager

Das Reservelager befindet sich meist hinter der Verkaufsfläche, im Lagerraum oder in einem separaten Bereich. Es dient dazu, Ware schnell nachzufüllen.

Diese Lagerart ist besonders wichtig für Artikel mit regelmäßigem Absatz, Aktionsware oder Produkte mit hohem Platzbedarf. Ein gut organisiertes Reservelager sorgt dafür, dass Regale im Verkaufsbereich schnell wieder aufgefüllt werden können.

Zentrallager

Ein Zentrallager beliefert mehrere Filialen oder Standorte. Es ermöglicht eine bessere Kontrolle über Bestände und kann Einkauf, Lagerung und Verteilung bündeln.

Für wachsende Handelsunternehmen ist ein Zentrallager oft ein wichtiger Schritt. Es reduziert Doppelstrukturen und erleichtert die Steuerung von Warenmengen. Gleichzeitig braucht es eine gute Planung, damit Lieferwege und Prozesse effizient bleiben.

Filiallager

Ein Filiallager ist ein dezentrales Lager direkt an einem einzelnen Standort. Es sorgt dafür, dass jede Filiale eigene Bestände vor Ort hat.

Der Vorteil liegt in der schnellen Nachversorgung. Der Nachteil ist, dass Bestände über mehrere Lagerplätze verteilt sind. Dadurch kann die Übersicht schwieriger werden. Eine klare Lagerstruktur, passende Lagerausstattung und regelmäßige Bestandskontrolle sind deshalb besonders wichtig.

E Commerce Lager oder Fulfillment Lager

Ein E-Commerce Lager ist auf Onlinebestellungen ausgerichtet. Dort werden Produkte gelagert, kommissioniert, verpackt und versendet. Je nach Bedarf können die Waren fest zugeordnet oder flexibel eingelagert werden.

Diese Lagerart benötigt besonders effiziente Prozesse. Artikel müssen schnell gefunden und Bestellungen korrekt zusammengestellt werden. Verpackung und Versand sollten möglichst reibungslos ablaufen.

Passende Lagerlösungen sind zum Beispiel Fachbodenregale, Weitspannregale, Lagerbehälter, Packtische, Lagerkennzeichnung und Rollcontainer. Bei größeren Mengen können auch Palettenregale und separate Vorratsbereiche sinnvoll sein.

Welche 4 Arten der Logistik gibt es?

Lagerarten hängen eng mit der Logistik zusammen. Daher lohnt sich ein kurzer Blick auf die verschiedenen Logistikbereiche. Grundsätzlich unterscheidet man vier zentrale Bereiche:

  • Beschaffungslogistik: organisiert den Weg von Waren, Rohstoffen und Materialien vom Lieferanten ins Unternehmen. Dazu passen zum Beispiel Beschaffungslager und Vorratslager.

  • Produktionslogistik: steuert den Materialfluss innerhalb der Produktion. Hier spielen Produktionslager, Zwischenlager und Pufferlager eine wichtige Rolle.

  • Distributionslogistik: bringt fertige Produkte zum Kunden, Händler oder Standort. Typische Lagerarten sind Distributionslager, Kommissionierlager und Umschlagslager.

  • Entsorgungslogistik: kümmert sich um Retouren, Recycling, Abfälle und wiederverwendbare Materialien. Auch dafür braucht es klare Lagerbereiche und sichere Prozesse.

Fazit: Welche Lagerart passt zu Ihrem Unternehmen?

Welche Lagerart zu Ihrem Unternehmen passt, hängt von Ihren Gütern, Mengen, Prozessen und Zielen ab. Ein Unternehmen mit eigener Produktion braucht andere Lagerbereiche als ein Onlinehändler oder ein Einzelhandelsbetrieb mit mehreren Filialen.

Wichtig ist zuerst die Frage nach der Funktion des Lagers und nach Ihrer übergeordneten Lagerstrategie. Erst danach sollten passende Lagersysteme ausgewählt werden. Die beste Lagerlösung verbindet Lagerart, Lagerungsart, Lagertechnik und Prozesse zu einem funktionierenden Gesamtkonzept.

Viele Unternehmen nutzen keine einzelne Lagerart, sondern eine Kombination. Ein modernes Lager kann gleichzeitig Vorratslager, Kommissionierlager und Distributionslager sein. Entscheidend ist, dass die Bereiche klar geplant sind und der Warenfluss logisch aufgebaut ist.

Eine gute Lagerstruktur spart Platz, verbessert die Übersicht, erhöht die Sicherheit und macht Abläufe effizienter. Deshalb lohnt es sich, Lagerarten nicht nur theoretisch zu kennen, sondern sie praktisch auf das eigene Unternehmen zu übertragen.

Wenn Sie dabei unsicher sind, kann eine professionelle Beratung sinnvoll sein. Ein erfahrener Blick von außen hilft dabei, Lagerart, Lagerfläche, Warenfluss und passende Lagersysteme realistisch einzuschätzen und unnötige Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Begra Lagertechnik als erfahrener Partner für Lagerlösungen

Bei Begra Lagertechnik beschäftigen wir uns täglich mit Lagerlösungen für kleine und große Unternehmen. Unser Ziel ist es, Lager sicherer, effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten. Dabei betrachten wir nicht nur einzelne Prozesse, sondern die Anforderungen und das Zusammenspiel des gesamten Lagers.

Unser Sortiment umfasst viele Lösungen für unterschiedliche Lagerarten und Lagerungsarten. Dazu gehört eine große Auswahl an verschiedenen Regalsystemen und Lagerbedarf. Ein wichtiger Teil unseres Angebots sind auch gebrauchte Lagerregale und wiederverwendbare Materialien.

Wir unterstützen Unternehmen dabei, passende Lagerlösungen für ihre Anforderungen zu finden. Dazu gehören eine kostenfreie und unverbindliche Beratung vor Ort mit Angebotserstellung sowie die Prüfung von Fremdangeboten inklusive Erstellung eines passenden Gegenangebots.

Wenn Sie unsicher sind, welche Lagerlösung zu Ihrer Lagerart passt, kann unsere fachkundige Beratung sinnvoll sein. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Gemeinsam lassen sich Lagerfläche, Warenfluss, Sicherheit, Budget und zukünftiges Wachstum besser einschätzen. 

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